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FannyDeWinter

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Wednesday, September 10th 2008, 5:48pm

Welt-Entstehungsversuche

Welt-Entstehungsversuch: CERN startet weltgrößten Teilchenbeschleuniger

Im europäischen Labor für Teilchenphysik Cern ist am heutigen Vormittag mit dem Large Haron Collider (LHC) der größte Teilchenbeschleuniger der Welt in Betrieb genommen worden. Wissenschaftler versprechen sich Erkenntnisse über den Aufbau und die Entstehung der Materie sowie über das Universum kurz nach dem Urknall.

Projektleiter Lyn Evans, der um 9:33 Uhr den ersten Protonenstrahl auf die Reise schickte, erwartet von dem "aufwändigsten Experiment der Menschheitsgeschichte" nicht weniger als eine Revolution der Physik. "Wir können nun eine neue Ära im Verständnis des Beginns und der Entwicklung des Universums erwarten." Kollege Nigel Lockyer nahm gleich den Vergleich mit der Monderkundung auf: "Man könnte sagen: Das ist ein kleiner Schritt für ein Proton, aber ein großer Sprung für die Menschheit."

Die Planung des Projekts, an dem heute über 2700 Cern-Wissenschaftler aus 36 Ländern beteiligt sind, begann im Jahr 1984. Hintergrund ist das Geheimnis der Gravitation: Während die Wissenschaft fast alle Eigenschaften der Materie durch Berechnungen erklären konnte, hat sie bislang keine Antwort auf die Frage, warum Materie Masse besitzt. Der Physiker Peter Higgs stellte vor mehr als 40 Jahren eine Theorie auf, die diese Frage beantworten könnte. Ihm zu folge handelt es sich um die, nach ihm benannten Higgs-Teilchen, die in der Art eines Pingpong-Balls zwischen je zwei Teilchen hin und her geworfen werden. Dadurch so vermutete Higgs entstehe Anziehungskraft – die Gravitation.

Die Existenz dieser Higgs-Teilchen soll in Genf bewiesen werden. Dazu werden Protonen in dem ringförmigen 27 Kilometer langen und sich 50 bis 175 Meter tief unter der Erde befindenden Tunnel mit großer Wucht aufeinander geschossen. Pro Sekunde soll es zu 600 Millionen Kollisionen kommen, bei denen Energiedichten entstehen, die zuletzt beim Urknall entstanden. In einem Energieblitz zerstrahlen die Protonen zunächst und formen sich dann zu neuer Materie. Diese Bruchstücke sollen von zwei riesigen Detektoren, so groß wie Kathedralen, registriert und auf ihre Eigenschaften hin vermessen werden. Dadurch lässt sich nachweisen, ob ein Higgs-Teilchen produziert wurde.
Die Energien, die im Teilchenbeschleuniger erzeugt werden, müssten ausreichen, um diese zu erkennen. Entstehen jedoch keine Higgs-Teilchen, so wäre die aufgestellte Theorie falsch und es wäre ein neues Konzept für die Erklärung der Welt nötig.

Das Projekt bringt auch Skeptiker hervor. Der US-Physiker Walter Wagner klagte vergeblich gegen das Experiment. Er befürchtet, in Folge der unzähligen Teilchenkollisionen könnten schwarze Löcher entstehen, die erst Genf und dann die ganze Welt verschluckten. Einwände, die man in Genf bemüht ist zu entkräften. Eine erneute Prüfung einer Sicherheitsstudie aus dem Jahr 2003 habe ergeben, dass schwarze Löcher entstehen können, jedoch gehe von ihnen keine Gefährdung aus, da sie sehr klein wären und nur kurzzeitig bestehen würden, heißt es von Insitutsseite.

Die offizielle Inbetriebnahme des LHC findet am 21.Oktober 2008 statt. Bis dahin wird die Geschwindigkeit der sich im LHC befindenden Protonen langsam erhöht, um zu prüfen, ob wichtige Einstellungen, die die Simulation des Urknalls gelingen lassen sollen, korrekt vorgenommen worden.


Quelle: Jesus.de

FannyDeWinter

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Wednesday, September 10th 2008, 5:58pm

Large Hadron Collider am CERN geht in Betrieb

Genf/ Schweiz - Am heutigen Mittwoch ist es soweit: Der gigantische Teilchenbeschleuniger LHC am "Europäischen Zentrum für Kernforschung" (CERN) geht in Betrieb. Für die einen ist es die gewaltigste wissenschaftliche Maschine und das bedeutendste Experiment in der Geschichte der Menschheit, für andere die potentiell größte von Menschen hergestellte Gefahr für den Planeten.


Bei dem LHC handelt es sich um einen Teilchenbeschleuniger in dem in einem Vakuum Protonen und Bleiatomkerne mit annähernder Lichtgeschwindigkeit zur Kollision gebracht werden, um dabei, so erhoffen es sich die CERN-Wissenschaftler, massereiche Elementarteilchen zu erzeugen. Besonders hoffen die Forscher dabei auf die Entstehung der bislang lediglich theoretisch postulierten Higgs-Bosons: Ohne diese, auch als "Gottesteilchen", bezeichneten Teilchen hätten auch die bekannten Elementarteilchen der bisher gültigen Theorie keine Masse.

Kritiker des LHC, wie der Tübinger Chaosforscher Otto Rössler, befürchten, dass in den Experimenten am CERN Schwarze Mini-Löcher entstehen, die dann - wenn wider erwarten stabil - die Erde verschlingen könnten. Die Verantwortlichen am CERN widersprechen diesen Befürchtungen und bezeichnen sie sogar als "albern und absurd".

Rössler fühlt sich hingegen oft auch von beiden Seiten missverstanden und erklärt, dass man keine Beweise für die Gefährlichkeit der LHC-Experimente habe, allerdings kritisiere, dass von Seiten des CERN keine eindeutigen Beweise für die Harmlosigkeit der Experimente vorgelegt werden. Seiner Ansicht nach argumentiert CERN an den von ihm vorgebrachten Argumenten mit falschen Vergleichen vorbei und gaukele so eine Unbedenklichkeit der Experimente vor, die alles andere als bewiesen sei.

Nachdem die juristischen Bemühungen der LHC-Kritiker die Experimente bis zum Nachweis der Unbedenklichkeit aufzuschieben, selbst vom "Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte" abgewiesen wurden (...wir berichteten), geht der LHC ab heute vorerst in den offiziellen Testbetrieb. Die ersten wissenschaftlichen Experimente können jedoch erst dann stattfinden, wenn der Protonenstrahl stabilisiert werden kann, dessen Geschwindigkeit (und damit die Energie) erst Schritt für Schritt erhöht werden muss. Erste Kollisionen sind dann für November geplant. Erste konkrete Ergebnisse werden dann erst nach Jahren zu erwarten sein.

Bleibt also zu hoffen, dass Rössler & Co falsch liegen und am LHC tatsächlich und lediglich ein positiv-nutzbringendes "Tor für die Physik" geöffnet werden wird.



Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de

FannyDeWinter

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Saturday, September 13th 2008, 8:05pm

CERN: Hacker offenbaren Sicherheitslücken am LHC

Genf/ Schweiz - Schon am vergangenen Mittwochen haben Computeracker das Betriebssystem des neuen Teilchenbeschleunigers LHC am Europäischen Kernforschungszentrum CERN geknackt und offenbaren damit gravierende Sicherheitslücken an der größten wissenschaftlichen Maschine, die je gebaut wurde.

Laut einem Bericht der englischen Tageszeitung "Daily Telegraph" haben die virtuellen Angreifer, die sich selbst als "GST: Greek Security Team (Das Griechische Sicherheitssystem)" bezeichnen, in den CERN-Rechnern zudem eine ebenfalls in Griechisch verfasste Nachricht hinterlassen, in der sie sich über das Sicherheitssystem der Anlage lustig machen und die Techniker als "Schüler" bezeichnen.

Zugleich beteuert die Botschaft der Hacker, dass der Zugriff keinen Schaden verursachen oder gar die geplanten und umstrittenen Experimente des LHC sabotieren wollte. Vielmehr wollen die Hacker auf die Sicherheitslücken und damit verbundenen Risiken der Anlage hinweisen. Abschließend erklärte die CST-Nachricht: "Wir sind 2600 - also legt Euch nicht mit uns an."

Laut "Telegraph", der sich auf Insiderinformationen beruft, haben die Hacker die Zugangsseite "cmsmon.cern.ch" lahmgelegt und sollen nur einen Schritt vom Zugang zum Kontrollsystem einer Detektoreinheit CMS des LHC entfernt gewesen sein. Mit dem CSM-Detektor erhoffen sich die Wissenschaftler anhand der Kollision von Protonen die Entstehung der ersehnten Higgs-Teilchen nachweisen zu können- ein Hauptziel der LHC-Experimente.

CERN-Sprecher James Gillies bestätigte den Angriff, unterstrich jedoch erneut, dass keine weiteren Schäden verursacht worden seien, da der Angriff schnell genug erkannt worden sei.

Tatsächlich soll es den Hackern jedoch gelungen sein, zahlreiche Dateien auf die CERN-Rechner zu laden - nicht zuletzt eine sogenannte "Backdoor" (Hintertür), die es ermöglicht, unter Umgehung der normalen Zugriffssicherung Zugang zum Zielcomputer zu erhalten.

Auch die "Computing and Network Infrastructure for Controls"-Gruppe am CERN spricht laut "Telegraph" nach den Ereignissen vom vergangenen Mittwoch von Sicherheitsproblemen der CERN-internen Computersysteme. Zu einer öffentlichen Stellungsnahe war die Gruppe bislang jedoch noch nicht bereit.



Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / telegraph.co.uk

FannyDeWinter

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Friday, September 19th 2008, 12:29pm

Die Urknall-Maschine ist nach einer Woche schon kaputt. Die größte Maschine der Welt, der Teilchenbeschleuniger "LHC" bei Genf, mußte wegen einem Defekt abgeschaltet werden. Techniker haben einen Schaden am Kühlsystem der Anlage des Europäischen Zentrums für Teilchenphysik (CERN) festgestellt. In der Anlage beschleunigen Physiker Teilchen bis auf Lichtgeschwindigkeit, um den Urknall und die Entstehung des Weltalls zu simulieren. Dazu muß die Röhre jedoch minus 271,3 Grad Celsius kalt sein. Schuld ist ein Fehler in der Elektrik. Die Wissenschaftler glauben, das der Fehler schnell behoben werden kann.

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Wednesday, November 5th 2008, 10:38am

Teilchenbeschleuniger sucht Besucher aus einer anderen Dimension

Batavia/ USA - Im Teilchenphysik-Zentrum "Fermi National Accelerator Laboratory" (kurz "Fermilab") nahe Chicago suchen Wissenschaftler nach ungewöhnlichen Neutrinos, die ein Beweis für eine weitere Dimension darstellen könnten.

Mit einem neuen Experiment des Teilchenbeschleunigers "Tevatron", soll eine erstaunliche Entdeckung aus dem vergangenen Jahr bestätigt und zugeordnet werden. Damals wurden innerhalb der MiniBooNE-Studie in einem Partikelstrahl aus sogenannten Myo-Neutrinos anormale Partikel entdeckt. Eine unerwartet große Anzahl dieser Partikel hatte sich in sogenannte Elekron-Neutrinos verwandelt - ein Prozess, den die Wissenschaftler bislang nicht erklären konnten.

Eine neue und ebenso exotische Theorie glaubt nun, dass eine unbekannte vierte Art von Neutrinos aus einer anderen zusätzlichen Dimension im Experiment interagiert haben könnte. Sogenannte sterile Neutrinos wurden bereits von zahlreichen Theoretikern vorhergesagt, jedoch bislang noch nicht bewiesen. Zumindest in den theoretischen Modellen von Heinrich Päs, Sandip Pakvasa und Thomas J. Weiler, werden den sterilen Neutrinos genau jene Eigenschaften nachgesagt, wie sie im Fermilab-Beschleuniger entdeckt wurden.

Mit einem neuen 15 Millionen Dollar teuren Argon-Detektor wollen die Wissenschaftler spätestens ab 2011 gezielt und noch genauer auf die Jagd nach den mysteriösen Teilchen und ihrem ungewöhnlichen Verhalten gehen. Der Nachweis einer weiteren fünften Dimension (neben den drei Dimensionen des Raumes und der Zeit) wäre eine weltbewegende physikalische Entdeckung.

Quellen: grenzwissenshcfat-aktuell.de / sciam.com

FannyDeWinter

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Wednesday, November 5th 2008, 10:44am

Teilchenbeschleuniger erzeugt unbekannte Partikel

Batavia/ USA - Während die Ingenieure am CERN Large Hadron Collider (LHC) noch darum bemüht sind, die so genannte "Weltmaschine" wieder Betriebsbereit zu machen, erklären Forscher des Teilchenbeschleunigers Tevatron in der Anlage des Fermilabs im US-Bundesstaat Illinois Partikel erzeugt zu haben, die sie sich bislang noch nicht erklären können.

In einem kürzlichen Experiment waren die Detektoren der Anlage eigentlich darauf vorbereitet, die Zerfallsprodukte von so genannten Bottom-Quarks und Anti-Bottom-Quarks - so genannte Myonen - nachzuweisen.

Was die Detektoren jedoch fanden, war eine westlich höhere Anzahl von Myonen, als dies die Wissenschaftler erwartet hatten. Zudem schienen einige der Myonen außerhalb der zentralen Beschleuniger-Strahls entstanden zu sein, da sie in dessen Zentrum nicht nachgewiesen werden konnten.

Die beteiligten Wissenschaftler erklärten, dass sich die Existenz dieser Myonen bislang nicht mit dem Standardmodell der Teilchenphysik oder den Möglichkeiten der Anlage erklären lasse. Jetzt arbeitet das Fermilab-Team eifrig daran zu überprüfen, ob tatsächlich alle normalen Erklärungen ausgeschlossen werden können.

Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, würde dies bedeuten, dass unbekannte Materiepartikel mit einer Lebensspanne von etwa 20 Pikosekunden (eine Pikosendunde ist der Billionste Teil einer Sekunde) in den äußeren Schichten des etwa einen Zentimeter durchmessenden Strahls erzeugt wurden und danach in Myonen zerfallen waren.

Da ein Zentimeter für die meisten Partikel eine vergleichsweise lange Strecke darstellt, würde es sich bei den Teilchen um vergleichsweise langlebige bislang unbekannte Partikel handeln. Beobachter sprechen schon jetzt vorsichtig von einer Sensation und einem ersten Einblick in ein neues physikalisches Verständnis.

Spekulationen darüber, ob es sich um eine Signatur der heftig gesuchten Dunklen Materie handelt, können die Forscher bislang nicht bestätigen: "Wir sind gerade dabei dies zu überprüfen. Aber ganz gleich, was die Daten aussagen werden - ihre Auswertung wird sicherlich sehr spannend", zitiert der New Scientist Neal Weiner von der New York University.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / newscientist.com

Meine persönliche Meinung dazu: Es gibt Dinge, da sollte der Mensch einfach die Finger von lassen! Und erst recht, wenn man nicht einmal genau weiß, womit da eigentlich experimentiert wird. Das kann schwer nach hinten los gehen.

FannyDeWinter

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Thursday, October 15th 2009, 5:50pm

Kuriose Theorie um CERN: Verhindert die Zukunft den Start des Teilchenbeschleunigers LHC?

Kopenhagen/ Dänemark - Um den Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) am europäischen Zentrum für Kernforschung (CERN), mit dem nahe Genf die Zusammensetzung der Materie erforscht und mittels auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigter kollidierender Teilchen der Urknall reproduziert werden sollen und exotische Partikel entstehen sollen, ranken sich zahlreiche Gerüchte, Legenden, Verschwörungstheorien aber auch wissenschaftlich fundierte Sorgen darüber, welche Auswirkungen die Experimente haben könnten (...wir berichteten). Eine neue Theorie zweier Wissenschaftler hält zumindest die Befürchtungen nun jedoch für unbegründet, da sie glauben, die zukünftigen Experimente selbst werden den Start der sogenannten Weltmaschine verhindern.

Die Theorie klingt im ersten Moment verrückt, stammt jedoch von den angesehenen (Quanten-)Physikern Dr. Holger Bech Nielsen, Professor vom "Nils Bohr Institut" in Kopenhagen und seinem japanischen Kollegen Dr. Masao Ninomiya vom "Yukawa Institute for Theoretical Physics" in Kyoto.

Laut den Wissenschaftlern könnte es sein, dass es erst gar nicht zu der Befürchteten Entstehung von Schwarzen Löchern kommen wird, da die von den CERN-Wissenschaftlern erhofften Partikel derart "wider die Natur" seien, dass die Natur aus der Zukunft heraus den Start des Teilchenbeschleunigers und somit die Entstehung der widernatürlichen Partikel verhindere.

Ihre Hypothese haben die beiden Wissenschaftler in zwei wissenschaftlichen Artikeln mit dem Titeln "Test of Effect From Future in Large Hadron Collider: a Proposal" and “Search for Future Influence From LHC” dargelegt.

Kernstück der theoretischen Überlegungen sind die von den CERN-Forschern erhofften "Higgs Boson"-Teilchen (populär immer wieder auch als Gottesteilchen bezeichnet), hypothetische Austauschteilchen, wie sie im Standardmodell der Elementarteilchenphysik vorhergesagt werden und wie sie in den LHC-Experimenten entstehen sollen.

Laut Nielsen und Ninomiya könnten die Teilchen zu jenem Zeitpunkt vor dem Start der LHC-Experimente zurückschlagen und hier - ähnlich einem Zeitreisenden der zurück in der Vergangenheit seinen eigenen Urgroßvater ermordet - den Start der Experimente verhindern.

Die tatsächlich andauernde Serie von Unfällen, technischen Störungen und nicht zuletzt der Verhaftung eines LHC-Technikers unter Terrorverdacht, sehen die Physiker als möglichen Beleg für die Richtigkeit ihrer Theorie. Zudem verweisen sie auf den Umstand dass der einst in den 1980er Jahren geplante und teilweise sogar baulich fertig gestellte Superconducting Super Collider (SSC) in Texas, an dem ebenfalls Higgs Bosoms erzeugt werden sollten, nie in die Experimentierphase ging und das Projekt 1993 eingestellt wurde, obwohl bereits über 12 Milliarden US-Dollar in der Anlage verbaut und in diese investiert worden waren.

"Unsere Theorie stellt vielleicht ein 'Modell für Gott' dar, der Higgs Bosom derart verabscheut, dass der alles daran setzt, ihre Entstehung zu verhindern", zitiert die "New York Times" Nielsen.

Tatsächlich machten Nielsen und Ninomiya schon im Dezember 2007, also noch bevor der LHC überhaupt hochgefahren wurde, aufgrund ihrer theoretischen Arbeiten die bislang eingetroffene Vorhersage, dass unerwartete "natürliche Ereignisse" den erfolgreichen Start der LHC-Experimente verhindern werden würden.

In ihrer Theorie über die Beeinflussung der anstehenden LHC-Experimente durch "Gott" bzw. die Zukunft gehen die Physiker sogar so weit, dass sie vorschlagen, die Fortsetzung der LHC-Experimente von einem reinen Zufallsexperiment abhängig zu machen, wenn eine zufällig aus einem Kartenstapel aus mehr als einer Million Karten gezogene Karte über Fortsetzung oder Stopp der Experimente entscheiden soll.

Der Trick bei der Sache ist nun, dass der Stapel vornehmlich aus Karten besteht, welche die Fortführung der LHC-Experimente fordern und nur eine Karte deren sofortigen Abbruch verlangt. "Wenn wir also die Entscheidung über den LHC-Betrieb ernsthaft von diesem Experiment abhängig machen würden, so würden wir (aus quantenmechanischer Sicht) auch tatsächlich die 'Stopp-Karte' ziehen, sollten die 'Higgs Bosom'-Teilchen aus natürlichen Gründen nicht entstehen dürfen", so Nielsen.

Bleibt zu erwähnen, dass es sich bei den Ausführungen der Wissenschaftler um rein theoretische, quantenmechanische Denkspiele handelt, wie sie aller Wahrscheinlichkeit für die Entscheidung über die Durchführung der geplanten Experimente mit dem LHC keine rolle spielen werden.

Doch nur selten zuvor war ein klischeebeladener Schlusssatz so treffend, wie im Kontext der Überlegungen von Nielsen und Ninomiya: Die Zukunft wird zeigen, ob die beiden recht haben oder nicht...


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / arxiv.org / nytimes.com

Wolfsfee

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Friday, October 16th 2009, 8:41pm

Das CERN-Projekt hat von Anfang an wohl unter keinem guten Stern gestanden.

Also die Behauptungen die in den beiden Artikeln vorher in Sachen "Gott" losgelassen wurden, sind u.U. gar nicht so sehr von der Hand zu weisen.

Besonders interessant fand ich die Tatsache, dass kaum das die Schweiz ihren
Teilchenbeschleuniger in Betrieb nahm eine Mini-Serie von Erdbeben in Gang kam.
Kurz zuvor hatten Wissenschaftler entdeckt, dass einem Erdbeben oft Blitze voraus-
gingen (!). Nun, wenn ein Teilchenbeschleuniger arbeitet werden die Teilchen so
durcheinandergewirbelt, dass sie sich wie Ping-Pong-Bälle bewegen und bei einem
aufeinander treffen zerplatzen bzw. ein Blitz (!) entsteht.

Ich hab damals noch gesagt, der Teilchenbeschleuniger hat die Erdbeben ausgelöst.
Selbst wenn dem so ist, werden das die Wissenschaftler wohl kaum zugeben.

Das nunmehr zumindest Wissenschaftler den Mut finden öffentlich zu sagen, dass wohl
höhere Instanzen eine weitere Arbeit mit diesen Geräten zu verhindern wissen, da
kann ich nur sagen "Hut ab - vor soviel Mut".

FannyDeWinter

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Saturday, November 7th 2009, 4:13pm

Kurioser Störfall am CERN: Weißbrot legt "Gottesmaschine" lahm

Genf/ Schweiz – Erneut hat ein Störfall zur Notabschaltung des Teilchenbeschleunigers LHC geführt. Waren es zuvor gravierende technische Probleme, so sorgte aktuell ein einfachen Stück Baguette dafür, dass sich eine Kühleinheit der sogenannten "Gottesmaschine" in der die Wissenschaftler schon bald den Urknall simulieren und dabei exotische Partikel entstehen lassen wollen, überhitzt hatte.

Wahrscheinlich wurde das Stück Weißbrot von einem Vogel in die Anlage gebracht und geriet so in das Hochspannungskühlagregat. Doch diesem kuriosen Störfall nicht genug, er wurde hinzu auch nicht von den LHC-Technikern selbst, sondern von Fans des "Large Hardon Colliders", die Online auf die steigenden Temperaturen aufmerksam wurden, entdeckt.

Die britischen Tageszeitung "Daily Mail" zitiert die Einschätzung von Experten, wonach das Problem bei geplantem vollständigem Betrieb der Anlage zu eine Ausfall von mehren Monaten hätte führen können.

Bereits zuvor hatte der Start des Teilchenbeschleunigers immer wieder aufgrund kleinerer und größere Störfälle und Probleme verschoben werden müssen. Kritiker warnen zudem davor, dass während der Experimente gefährliche Teilchen bis hin zu schwarzen Löchern erzeugt werden könnten. Höhepunkt der kontroversen Diskussionen um dem LHC war eine erst kürzlich veröffentlichte Quantentheorie, wonach die von den Wissenschaftlern erhofften Teilchen derart wieder die Natur seien, dass sie selbst aus der Zukunft heraus durch "unerwartete natürliche Ereignisse" den erfolgreichen Start der LHC-Experimente und somit die eigenen Entstehung verhindern werden würden.

Bleibt die Frage: Wie können Vögel, die nicht nur Weißbrot in die milliardenteure Anlage bringen könnten, ins Allerheiligste der Anlage gelangen und derartige Störfälle verursachen?

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / dailymail.co.uk


FannyDeWinter

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Friday, November 20th 2009, 9:24pm

Genf/ Schweiz - Nach monatelangen Reparaturarbeiten an dem Teilchenbeschleuniger LHC am europäischen Nuklearforschungszentrum CERN nahe Genf, steht dem Neustart der Anlage nun laut Informationen der CERN-Wissenschaftler nichts mehr im Weg. Im Gegenteil, die sogenannte "Gottesmaschine", mit der die Forscher den Urknall simulieren und dabei exotische Teilchen zu erzeugen hoffen, könnte nun jederzeit hochgefahren werden.

Schon am Samstagmorgen könnte es soweit sein, berichten die Forscher auf der Homepage von CERN. Schon zu Beginn soll zu Testzwecken ein Partikelstrahl einmal rund um die 27 Kilometer lange Beschleunigerbahn geschickt werden.

Bereits am Mittwoch wurde die Anlage zum erneuten Testbetrieb freigegeben. Wann genau dieser beginnen wird, ist bislang noch unbekannt. Zu den ersten Partikelkollisionen soll es allerdings schon innerhalb der kommenden Wochen kommen. Zunächst müsse jedoch der Partikelstrom stabilisiert werden, um einen erfolgreichen Ablauf der Experimente zu gewährleisten.


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cern.ch

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Wednesday, March 10th 2010, 2:14pm

CERN-Experiment wird für ein Jahr ausgesetzt

Genf/ Schweiz - Laut neusten Informationen der BBC werden die umstrittenen Experimente mit Teilchenbeschleuniger "Large Hadron Collider" (LHC), bei welchen Wissenschaftler am europäischen Kernforschungszentrum "CERN" den Urknall simulieren und neue physikalische Teilchen entstehen lassen wollen, für ein weiteres Jahr ausgesetzt. Seine volle Leistungsfähigkeit werde die "Gottesmaschine" sogar erst wieder in zwei Jahren erreichen können. Kritiker hatten zuvor immer wieder vor unberechenbaren Sicherheitsrisiken gewarnt und darauf hingewiesen, dass bei dem geplanten Experimenten zumindest theoretisch sogar Schwarze Löcher auf der Erde entstehen könnten.

Das Aussetzten der Experimente auf frühestens 2011 wird mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen begründet, wie sie vor der heißen Phase der Versuche gewährleistet sein müssten. Dennoch werde der Teilchenbeschleuniger noch in diesem Monat voraussichtlich Rekordkollisionen erzeugen, bei welchen ein Energiepotential von sieben Trillionen Volt freigesetzt wird.

Bis zu 24 Monaten soll der LHC nun nur mit halber Kraft gefahren werden. Dann sollen Protonen in unterschiedliche Richtung durch den 27 Kilometer langen Tunnel auf annähernde Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht werden.

Aus den Ergebnissen der Messungen dieser Zusammenstöße, bei welchen ungeahnte Energien freigesetzt und die Umstände des Urknalls simuliert werden sollen, erhoffen sich die Forscher neue Einsicht über die Entstehung des Universums und die Entstehung bislang unbekannte Subatomarer Teilchen.


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk / cern.ch

Wolfsfee

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Wednesday, March 10th 2010, 8:09pm

Als ob ich das geahnt hätte, schon als es in Haiti wackelte hab ich das Gefühl nicht los werden können, dass dieses Ding wieder rotiert.
Doch nun nach Chile und in schneller Folge dahinter Taiwan mit schweren bis mittelschweren Beben.

Ach - haben die Angst vor schwarzen Löchern. Ich hätte viel mehr Angst, dass möglicherweise CERN der Auslöser der Erdbeben war. Oder wird gar an HAARP wieder heimlich experimentiert???

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Tuesday, March 30th 2010, 7:03pm

Zusammenprall mit Rekordenergie

Erfolgreiches Experiment im Teilchenbeschleuniger

Also nach aktuellen Meldungen haben die Herren des CERN nach drei Anläufen es wohl doch geschafft. Aber selbst die Medien scheinen der Sache nicht ganz zu trauen und stellen (siehe auch tagesschau.de) neben der Sensationsmeldung gleich diverse Umfragen zur Verfügung gestellt.

Tagesschau - ARD

FannyDeWinter

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Thursday, April 1st 2010, 6:34am

CERN: Erstes Urknall-Experiment erfolgreich

Genf/ Schweiz - Nach zahlreichen Pannen und Verzögerungen ist den Forschern des europäischen Kernforschungszentrum "CERN" am vergangenen Dienstag das erste Urknall-Experiment gelungen. Mit einem Energieaufwand von sieben Teraelektronenvolt (TeV) stießen im Teilchenbeschleuniger "Large Hadron Collider" (LHC) die ersten Wasserstoffkerne aufeinander und ließen für einen Sekundenbruchteil Bedingungen wie unmittelbar nach dem Urknall entstehen.

Die kollidierten Teilchenstrahlen blieben rund drei Stunden lang stabil und erzeugten dabei mehr als 500.000 Kollisionen. Bis zur erhofften Erzeugung bislang unbekannter Teilchen, wird die "Gottesmaschine" nun noch zwischen 18 und 24 Monate laufen und dabei Unmengen von Daten für zahlreiche Experimente liefern, bei welchen zunächst bekannte Teilchen des physikalischen Standardmodells erzeugen.

Erst dann und nach einer erneuten Sicherheitsabschaltung, könne danach auf der Grundlage dieser Experimente dann auch die Entstehung der sogenannten Gottesteilchen (Higgs-Boson) in Angriff genommen werden. Hierbei handelt es sich um hypothetische Austauschteilchen, wie sie im Standardmodell der Elementarteilchenphysik vorhergesagt werden. Zudem erhoffen sich die Forscher neue Einsichten über Dunkle Materie und neue Dimensionen.

Es sind diese Zielexperimente, bei welchen Kritiker wie der Tübinger Chaosforscher Otto Rössler zumindest ein potentielles Risiko für die Entstehung auch permanenter Mini-"Schwarzer Löcher" und somit eine Gefahr für den Planeten sehen. CERN-Wissenschaftler widersprechen hingegen und bezeichneten bereits mehrfach derartige Befürchtungen "albern und absurd"


Quellen: grenzwissenschaft.aktuell.de / cern.ch